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21.11.2013, 15:16 Uhr | Trossinger-Zeitung
Suppenessen bringt … Euro für „German Doctors“
Dr. Elisabeth Kauder berichtet beim Suppensonntag der CDU über ihre Arbeit in Indien
Mit einer Spendensumme von 2500 bis 2700 Euro für die „Ärzte für die Dritte Welt“ – jetzt: „German Doctors“ – rechnet der CDU-Stadtverband Trossingen als Ergebnis seines zehnten Suppensonntags. (Die exakte Abrechnung liegt noch nicht vor.) Zum kleinen „Jubiläum“ kehrte der Suppensonntag sozusagen an seine Anfänge zurück: Dr. Elisabeth Kauder berichtete über ihre Arbeit für die „German Doctors“ in Indien.

Der vergangene Sonntag hat für Edith Kohler und Christa Süssle schon um 6 Uhr begonnen. Die beiden Damen sind seit dem ersten CDU-Suppensonntag vor zehn Jahren treue Helferinnen in der Küche. Gemeinsam mit vielen anderen Helfern sorgen sie dafür, dass der CDU-Stadtverband Suppe, Kuchen und Getränke für die „Ärzte für die Dritte Welt“ verkaufen kann.

Nachdem im vergangenen Jahr der Andrang auf den Suppensonntag so groß gewesen war, dass bereits um die Mittagszeit die riesigen Töpfe leer waren, schnippelte dieses Jahr das Küchenteam noch mehr Gemüse und Rindfleisch. Küchenchef Rudi Kratt nahm mit seinem Team diese Herausforderung aber gerne an. Und die Mühen haben sich gelohnt. Der Andrang im Johannes-Brenz-Gemeindehaus war so groß, dass dieses Mal sogar die Galerie mit Tischen und Stühlen hergerichtet wurde.

 

Seit zehn Jahren organisiert der CDU Stadtverband Trossingen den Suppensonntag zugunsten der Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“. Werner Hauser, Vorsitzender des Stadtverbands, begrüßte diesmal Dr. Elisabeth Kauder als Referentin. Durch einen Vortrag von Kauder vor zehn Jahren über ihre Tätigkeit für die Ärmsten ist die Tradition der Suppensonntge einst geboren worden.

Eingangs bedankte sich Elisabeth Kauder beim Stadtverband und all den fleißigen Helfern für das beständige, große Engagement. Dann gab sie bekannt, dass sich die Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“ anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens eine andere Bezeichnung gegeben hatte. Sie sind die „German Doctors“, so werden sie im Ausland schon immer genannt. Die Bezeichnung „Dritte Welt“ lasse die Frage aufkommen, ob es denn auch eine „Erste Welt“ gibt. Die Ärzte möchten ihren Patienten, den Menschen denen sie helfen, auf Augenhöhe begegnen und diese nicht nur als die Empfangenden ansehen.

Kauder berichtete weiter über die Arbeit, die sie seit 11 Jahren einmal jährlich in Indien leistet. Demütig und bescheiden sei sie geworden, im Angesicht der Armut und des Leids, das dort immer herrscht. Voller Respekt speziell vor den Frauen, die, sobald sich ihnen eine Perspektive bietet, sehr dynamisch zu Werke gehen, um sich und ihre Familien voran zu bringen. Eine gehörige Portion Gottvertrauen hat sie sich angeeignet in Anbetracht der Tatsache, dass sie ständig mit ansteckend kranken Menschen zu tun hat. Und oft fühle sie sich „wie der Hamster im Rad, der rennt und rennt und doch nicht ankommt“.

Über die medizinische Hilfe hinaus, versuchen die German Doctors Hilfestellungen in Belangen des täglichen Lebens zu geben. Die Ärmsten der Armen können in Indien seit einiger Zeit staatliche Unterstützung beantragen. Allerdings sind die meisten von ihnen Analphabeten, können somit keinen Antrag ausfüllen, oder haben erst gar keine Geburtsurkunde. Wenn Erfolge sichtbar werden, dann immer nur in ganz kleinen Schritten und sehr langsam.

Dennoch möchte Dr. Elisabeth Kauder ihre Einsätze in Indien fortsetzen so lange sie kann. Sie empfindet ihre Herkunft und die Tatsache, dass sie die Möglichkeit zu helfen hat, als Verpflichtung, denen zu helfen, die am Morgen nicht wissen, was sie an diesem Tag zu Essen haben werden, oder ob es überhaupt etwas gibt. Die außer über die German Doctors keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben.

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